Ford Mustang vs. Focus RS 2016

Ford Mustang 2016 Rücklicht blau

Ford Focus RS 2016 gegen Ford Mustang 2016

Ford hat mit dem neuen Ford Focus RS 2016 wieder ein RS Modell herausgebracht. Aber der Sieger der Herzen wird bereits seit letztem Jahr mit dem neuen Ford Mustang 2015 gebaut. Beide Sportwagen könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotz fast gleichem Preis sind es zwei völlig unterschiedliche Konzepte. Welches Sportwagenkonzept überzeugt?

Ford Focus RS 2016 unten
Ford Focus RS 2016 – feinste Allrad Technik

Der Ford Mustang punktet bei den Mädls

Sobald man den beiden Sportwagen gegenüber steht ist klar. Mit einem Ford Mustang 2016 spricht man die Frauenwelt an, wenn Sie nicht selbst in einem Mustang anbraust. Der Wagen hat eine Ausstrahlung wie sonst kein Sportwagen. Der Focus RS 2016 hat hingegen noch Platz für die Familienplanung und die gute Fahrdynamik des Allrad schützt vor unliebsamen Überraschungen. Beide Autos liegen knapp bei 40.000 Euro, wobei der Ford Mustang gegen einen Aufpreis von 5.000 Euro auch mit dem V8 5.0* Liter Motor ausgestattet werden kann. Und bei den Mustang Fahrern steht das V ganz klar für „vernünftig“. Die Absatzzahlen beweisen dies.

Ford Focus RS 2016
Für uns fotografiert von Danisch-Design Regensburg

Sound Ford Focus RS 2016 – Sound Ford Mustang 2016

Die Ausstattung beider Wagen ist ebenfalls bereits respektabel. Wählbare Fahrmodi, ESP Einstellungen, Launch Control oder Ford SYNC2. Mit ca. 5.000 Euro Zuschlag kann man beide Sportwagen mit fast der ganzen Aufpreisliste ausstatten. Ford bietet mit beiden Autos bezahlbare Autoträume mit Image. Speziell mit dem V8 Motor bietet der Ford Mustang grandiosen Sound und eine lange Historie an. Der Ford Focus RS 2016 klingt sportlicher, schießt mehr den Sound  hinaus. Während der Focus RS 2016 jedoch frech, rotzig und schnell klingt, ist der V8 Mustang Sound eher tief, großvolumig und brummig. Im Vergleich zwischen dem Focus RS 2016 und dem Ford Mustang 2016 mit dem 2.3 Liter* Motor gewinnt jedoch der Focus RS 2016 klar. Beim 5.0 Liter Motor* hat der Mustang die Nase vorne.

Wir fuhren beiden Sportwagen zuerst auf der Autobahn Regensburg Richtung München. Durch den längeren Radstand liegt der Mustang 2016 besser auf der Straße und gibt Unebenheiten nicht so direkt an den Fahrer, wie beim Ford Focus RS 2016 ab. Während der Mustang gemütlich seine Bahnen zieht und mit dem großen Motor auch sehr gut beschleunigt und 250 km/h erreicht, zieht der Focus RS 2016 jedoch deutlich davon und erzielt mit 266 km/h auch eine unverkennbar höhere Endgeschwindigkeit. Beide Sportwagen machen Spaß, wobei der Focus RS 2016 spritziger ist, der Ford Mustang dafür vertrauter. Der Ford Mustang würde auf einem abgesperrten Rundkurs vermutlich den Fahrer weniger fordern, dafür würde der Focus RS auf einer Strecke mit Pylonen wendiger und schneller sein. Er ist fahrdynamisch dem Mustang überlegen und hat mehr Reserven.

Ford Mustang Innenausstattung

Auf der Landstraße wittert der Focus RS seine Chance

Runter von der Autobahn, kurvige Landstraße Richtung Regensburg zurück. Beide Autos machen brutal Spaß und bei den heutigen Straßen können beide Fahrzeuge die Kurven nicht mehr ausreizen. Wobei der Focus RS 2016 eher Rallye Aspirant ist und durch seinen Allrad auch mit einer Geschwindigkeit in enge Kurven fahren kann, bei dem der Mustang Fahrer schluckt. Aber es sind zwei unterschiedliche Konzepte und kein Mustang Fahrer möchte auch so jemals in eine enge Kurve fahren. Aber das geile an beiden Autos ist: Während manche Hersteller der Autoindustrie bereits die Bodenhaftung verloren haben und Autos bauen, die keiner mehr will, oder nur noch langweilige SUV produzieren, geht Ford andere Wege. Es sind Autos die Emotionen wecken. Das der Ford Mustang 2016 durch andere Felgen, ein Fahrwerk, einen Sportauspuff oder Änderung in der Innenausstattung nicht umgebaut wird, halten wir fast für ausgeschlossen. Auch das der Focus RS 2016 im Laufe von drei Jahren nicht mindestens einmal irgendwo dagegen knallt, wenn man diesen nach seiner Bestimmung fährt.

Für uns unverständlich ist, dass große Sportwagen Magazine immer noch von der Qualität und Verarbeitung der beiden Fahrzeuge schreiben und kleinste Punkte monieren. Aber was soll man dem unbelehrbaren Porsche 911er Tester auch etwas über Sportwagen erklären. Sitzt ja lieber in einem 155.000 Euro Auto und urteilt von oben herab. Das ist wie Perlen vor die Säue werfen. Die Innenraumanmutung ist in beiden Autos hochwertig und steht den meisten deutschen Autos in nichts nach.

Mustang_RobertTorunsky

Fazit Ford Mustang 2016 gegen Ford Focus RS 2016

Es kann bei diesen zwei unterschiedlichen Konzepten keinen Sieger geben. Optisch setzt sich sicherlich der Mustang 2016 vom Ford Focus RS 2016 ab. Er zieht Männer und Frauen an, wie das Licht die Fliegen. Er polarisiert nicht, sondern begeistert. Der Focus RS 2016 ist eine Rennsemmel. Schnell, flink und ein Auto mit Rallye Genen und einem Fahrwerk zum Heizen. Den Focus RS 2016 für die Stadt und zum Fitness Studio, am besten mit einem Umweg durch eine kurvige Waldstrecke. Den Mustang 2016 für die restliche Zeit. Beide Autos sind Sportler, familientauglich und preislich wirklich günstig positioniert. Ach ja, beide Autos benötigten ab 10 Liter auf 100 Kilometer. Ehrlich, da ist jeder Cent gut angelegt. Wir können nur Käufer beider Autos beglückwünschen. Well done. Und das vor kurzem ein großes Sportwagen Magazin den Mustang 2016 mit dem knapp 90.000 Euro teuren Porsche 911 auf der Rennstrecke verglich, bestätigt nur unseren Fahrbericht. Das Auto wird ernst genommen. Schreiben Sie uns ganz unten im Kommentarfeld Ihre Meinung. 

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Ford Mustang Cabrio weiß und schwarz

Hinweis zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen: 

Verbrauchs- und Emissionswerte (kombiniert) Ford Focus RS:Kraftstoffverbrauch [nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils gültigen Fassung]: 7,7 l/100 km. CO2-Emissionen: 175 g/km. Verbrauchs- und Emissionswerte (kombiniert) für den neuen Ford Mustang.

2,3-l-EcoBoost-Benzinmotor: Kraftstoffverbrauch [nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008]: Ford Mustang Coupe: 6-Gang-Schaltgetriebe: 8,0 l/100 km / CO2-Emissionen: 179 g/km. Automatik: 9,8 l/100 km / CO2-Emissionen: 225 g/km. Ford Mustang Cabrio: 6-Gang-Schaltgetriebe: 8,2 l/100 km / CO2-Emissionen: 184 g/km. Automatik: 9,8 l/100 km / CO2-Emissionen: 225 g/km

5,0-l-V8-Benzinmotor: Kraftstoffverbrauch [nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008]: Ford Mustang Coupe: 6-Gang-Schaltgetriebe: 13,5 l/100 km / CO2-Emissionen: 299 g/km. Automatik: 12,0 l/100 km / CO2-Emissionen: 281 g/km. Ford Mustang Cabrio: 6-Gang-Schaltgetriebe: 13,6 l/100 km / CO2-Emissionen: 306 g/km. Automatik: 12,8 l/100 km / CO2-Emissionen: 289 g/km

Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist.

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