Maserati und Monaco

Maserati und Monaco

Monaco liebt Maserati

An der Cote d`Azur im Fürstentum Monaco und Cap D`Ail könnte man glauben, Maserati verschenkt seine Autos. An jeder Straßenecke steht ein Wagen aus Modena. Doch der Glanz der Cote d`Azur hat Grenzen. Während in Monaco die italienischen Nobelmarken im Überfluss vertreten sind, sieht es 30 Kilometer weiter in Nizza ganz anders aus. Hier heißt es aufmerksam sein wie der Jäger auf der Pirsch, um überhaupt einen Sportwagen zu entdecken. Zumeist mit Kennzeichen aus Monaco. Dies gilt auch für St. Tropez. In das Fischerdorf mit knapp 5.000 Einwohnern verirrt sich ein Sportwagen eher in den wohl berühmtesten Strandclub Le Club 55. Zahlreiche Sportwagen finden sich in Saint-Jean-Cap-Ferrat, Antibes und Cannes. Doch während vor allem in Antibes und Saint-Jean-Cap-Ferrat der alte Geldadel herrscht, wird Cannes im Sommer von Arabern überschwemmt.

Lamborghini Monaco


Arabian Supercars in Cannes

Der vermutlich beliebteste Ort an der Cote D´Azur der arabischen Bevölkerung ist Cannes. Hier ist es leicht möglich, dass man jede Minute einen Ferrari, Bugatti, Lamborghini, Rolls-Royce oder die Mercedes G-Klasse sieht. Selbstverständlich ist jeder Wagen umgebaut, getunt, foliert und hat einen massiven Heckspoiler. Fahrer sind fast ausschließlich junge Araber aus Dubai, Katar und Kuwait ohne weibliche Begleitung. Die jungen Araber fahren weder Mercedes, Bentley noch Maserati. Es geht nur um das Auffallen und gesehen werden. Auf dem lang gezogenen Boulevard de la Croisette stauen sich den ganzen Tag die Supersportwagen und auch ein Pagani Tricolore ist hier keine Seltenheit. Wobei die Protzerei recht sinnfrei ist. Denn man fährt nur die Croisette mit maximal 20 km/h rauf und runter.

Dabei sind die meisten Wagen auf 350 km/h elektronisch abgeregelt und könnten noch schneller fahren. Vermutlich wird kein Sportwagen während des Urlaubs schneller als 80 km/h gefahren. Die Araber stellen ihren Reichtum zur Schau. Dekadent statt dezent ist angesagt. Und man kann sicher sein, dass hier nur das Beste und teuerste gefahren wird. Es scheint, als gäbe es kein finanzielles Limit und die Autos dienen nur der Show. Denn jeder, der schon einmal mit einem Bugatti oder Lamborghini Aventador gefahren ist weiß, dass diese Autos für vieles geeignet sind. Jedoch nicht für die Stadt, Stop-and-Go-Verkehr oder bekannt für eine gute Rundumsicht. Man zeigt seinen Lebensstil und versucht so das eigene Selbstwertgefühl zu heben und erhofft sich mehr Anerkennung.

Die Araber verteilen ihren Besitz auch auf dem Meer. Eine Jacht gilt nur dann als Schiff, wenn es mindestens 24 Meter lang ist und auf jeden Fall eine Crew benötigt. Eine Jacht sollte mehr als 20 Millionen Euro kosten und rund 5 bis 10 Prozent Unterhalt im Jahr. Um den Vermögensstatus zu demonstrieren, muss auch der private Lear-Jet und Hubschrauber in der Nähe stehen. Zumeist steht auch noch ein Helikopter hinten auf der Yacht. Denn diese Dinge verlieren an Wert und die Daseinsberechtigung liegt alleine darin, den Vermögensstatus zu demonstrieren. Perfekt wird dies vom Emir von Katar und Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan umgesetzt. Diese fahren selbstverständlich keine Yacht oder Mega-Yacht. Sondern eine Giga-Yacht ab 100 Meter Länge. Aber im Vergleich zu den Russen ziehen die Araber in Cannes immer noch den Kürzeren. Den Russen gehören die größeren Yachten und luxuriöseren Villen.

Maserati GranCabrio 2018 Armaturenbrett


Maserati im Raum Monaco

In Monte-Carlo verhält es sich anders. Hier fahren Franzosen, Zugezogene aus anderen Ländern und vor allem russische Bürger Maserati. Es ist leicht möglich, dass am Cafe de Paris in Monaco mehr Maserati als Ferrari oder Lamborghini stehen. Vermutlich wird der Maserati nur vom Bentley in der Stückzahl übertrumpft. Und hier fällt eines auf. Die Russen lieben Maserati und fahren gerne Maserati.

Maserati GranCabrio weiss


Warum fährt der Russe einen Maserati, obwohl es bessere Autos gibt?

Im Raum Monaco ist ein Rolls-Royce zu groß und weder sportlich noch das richtige Auto für die schmalen Straßen. Ein Maserati gilt als sportlich, hat viel Platz, einen genialen Sound und ist vielseitig einsetzbar. Er kann Wochen am Straßenrand ohne Schutz stehen, hat einen Kofferraum, vier Sitze, einen starken Saug-Motor und ein wunderbares Design. Gefahren wird vor allem das Maserati GranCabrio und der Maserati Quattroporte. Deutlich weniger fahren einen GranTurismo. Die meisten GranCabrio in Monaco werden von russischen Frauen gefahren. Das Auto ist einfach übersichtlich, bequem und auch die zwei Kinder finden Platz. Zudem setzt sich ein Maserati von der Masse ab. Der Russe definiert sich mit Stil und Zurückhaltung.

Es ist bekannt, dass der Maserati GranCabrio ein Carbon Lenkrad hat und Plastikknöpfe in der Mittelkonsole. Dass der Wagen nur über sehr wenige technische Hilfsmittel verfügt, viel Benzin benötigt und auch der Wertverlust nicht gering ist. Aber genau das macht den Wagen so attraktiv. Mit einem Maserati GranCabrio verfügt man über einen Alltagswagen, der jedoch allen Umherstehenden deutlich zeigt, dass der Fahrer Geschmack, Stil und Geld besitzt. Schöne Dinge im Leben sind kostbar. Und es gibt nüchtern betrachtet keinen Grund, der gegen einen Maserati spricht. Es gibt zahllose Autos, die über mehr Ergonomie, Perfektion und Alltagstauglichkeit verfügen. Aber ein Maserati bringt Freude in das Leben. Denn hier ist nichts perfekt inszeniert, sondern improvisiert. Genau wie im richtigen Leben macht die perfekt vorbereitete Situation auch nicht mehr Freude.

Maserati GranCabrio weiß Monaco


Und wenn man mit den Russen in Südfrankreich spricht, erhält man immer die gleichen Antworten. Es gäbe sicherlich geeignetere Lösungen als einen Maserati. Aber man möchte mit dem Wagen nicht täglich von A nach B fahren. Sondern belohnt sich durch Küstenstraßen und kann mit dem Wagen vom Alltagsstress abschalten. Man entschädigt sich täglich selbst und weckt mit dem Wagen in einem Lust, Begierde und Emotionen. Ein Maserati hat Charakter und ist unverwechselbar. Noch dazu hat er die Eleganz, um am Spielkasino in Monaco in erster Reihe zu parken und trotzdem Understatement. Wenn es um Emotionen geht, dann kann es laut sehr vieler Menschen im Großraum Monaco nur ein Maserati sein. Die Russen und zahlreiche Einwohner haben sich schon für einen Maserati entschieden. Es wird Zeit, dass Sie von der Perfektion im Leben etwas abrücken und wenn Sie es sich leisten können, auf einen Maserati GranTurismo, Maserati GranCabrio oder Quattroporte umsteigen. Die hochemotionale Schönheit aus Italien wird Ihre Begeisterung entfalten. Sprechen Sie uns an. 

Maserati GranCabrio weiß Weingut


Granturismo Sport Verbrauch: kombiniert 14,3 l/100 km; innerorts 21,9 l/100 km; außerorts 9,8 l/100 km // CO2-Emissionen: kombiniert 331 g/km // Effizienzklasse: G // Abgasnorm EURO 6. Granturismo MC Verbrauch: kombiniert 14,3 l/100 km; innerorts): 21,9 l/100 km; außerorts 9,8 l/100 km // CO2-Emissionen: kombiniert 331 g/km // Effizienzklasse: G // Abgasnorm EURO 6. Grancabrio Sport Verbrauch: kombiniert 14,5 l/100 km; innerorts 22,5 l/100 km; außerorts 9,8 l/100 km // CO2-Emissionen: kombiniert 337 g/km // Effizienzklasse: G. Grancabrio MC Verbrauch: kombiniert 14,5 l/100 km; innerorts 22,5 l/100 km; außerorts 9,8 l/100 km // CO2-Emissionen: kombiniert 337 g/km // Effizienzklasse: G. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

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